was fehlt ...: ... der Atem
In Ohnmacht fallen üblicherweise die Fans von Teenieidolen bei deren Konzerten. Justin Bieber dreht den Spieß jetzt um.
Die Londoner Konzerte des Sängers Justin Bieber stehen unter keinem guten Stern. Am Montag wurde er ausgebuht, weil er mit zwei Stunden Verspätung auf der Bühne erschien – die jugendlichen Fans müssen schließlich auch mal ins Bett. Ist ja kein Rockkonzert.
Obwohl: Donnerstag musste wiederum in London ein Auftritt des Kanadiers unterbrochen werden. Justin (19) klagte über Kurzatmigkeit und fiel in Ohnmacht. In OHNMACHT. Krass. Was sonst den euphorisierten Fans vorbehalten ist, durchlebt der wahre Star höchstselbst. Respekt.
Entgegen ärztlichem Rat setzte der tapfere Künstler das Konzert nach kurzer Verschnaufpause und einer Sauerstoffgabe fort. Wenn der junge Mann so beinhart weitermacht, werden wir auch noch richtige Belieber. (taz)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert