was fehlt ...: ... das Ja-Wort
Er ist 103, sie ist 99. Er ist der Bräutigam, sie die Braut. 80 Jahre haben José Manuel Riella und Martina López zusammen verbracht, doch geheiratet haben sie nie, zumindest nicht kirchlich. Nun hat sich das greise Paar aus Paraguay auch in der Kirche das Ja-Wort gegeben.
Die Zeremonie fand im Hinterhof ihres Hauses statt, in einem Ort rund 320 Kilometer nördlich der Hauptstadt Asunción. Der Bräutigam sitzt mittlerweile im Rollstuhl und hört obendrein sehr schlecht, doch seine Familienangehörigen erkennt er noch. Seine nur wenige Jahre jüngere Frau schmeißt alleine den Haushalt.
Die beiden hätten schon vor 40 Jahren standesamtlich geheiratet, sagte der katholische Pfarrer Christian Paiva, der die beiden nun endlich getraut hat. Das Paar hat jedoch auch ohne Gottes Segen bislang ein stattliches Familienleben geführt: Die beiden haben acht gemeinsame Kinder, 50 Enkel, 35 Urenkel und sogar 20 Ururenkel. (ap/ag)
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen
meistkommentiert