was fehlt ...: ...die Orientierung
Der Amerikaner Reza Baluchi baute sich ein Hamsterrad, nannte es Hydro Pod und machte sich auf den Weg, den Antlantik von Florida bis Bermuda zu überqueren. Das Hydro Pod ist eine durchsichtige Kugel mit Alu-Gerüst, das von Fußbällen gestützt wird. Reza Baluchi ist Extremsportler und Friedensaktivist. Er wollte Geld für hilfsbedürftige Kinder sammeln und alle inspirieren „die auf eine bessere Zukunft hoffen“. Leider hat er nach weniger als einem Zehntel der 1660 Kilometer langen Strecke die Orientierung verloren.
Die Küstenwache hat den Aktivisten schon am Mittwoch etwa 130 Kilometer vor der Küste Floridas entdeckt. Er fragte nach dem Weg nach Bermuda, wollte aber sonst keine Hilfe annehmen. Am Samstag hat er sich es anders überlegt und aktivierte seinen Notfall-Peilsender, wie Spiegel Online unter Berufung auf ap berichtet. Er wurde mit einem Hubschrauber an Land geflogen und im Krankenhaus untersucht. Es geht ihm wieder gut. (taz)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert