was alles nicht fehlt:
Späte Kontrollen: Bei der Tour de France der Radprofis sorgen nächtliche Dopingkontrollen für Diskussionen. Gegen 22 Uhr kamen etwa Kontrolleure ins Team des Red-Bull-Teams mit Florian Lipowitz. In einigen Fällen gibt es auch wirkliche Nachtkontrollen,unter anderem bei dem Topfavoriten Tadej Pogačar um 5 Uhr und dem nach einem Sturz ausgeschiedenen Mitfavoriten Jonas Vingegaard um 2 Uhr. Diese wurden offenbar von einem Gericht in Paris genehmigt. Erlaubt sind solche Tests durch die International Testing Agency (ITA), wenn ein Richter „schwerwiegende und übereinstimmende Verdachtsmomente“ erkennt, wonach der betreffende Radrennfahrer gegen Anti-Doping-Regeln verstoßen hat oder dies unmittelbar bevorsteht. Zudem muss der Richter feststellen, ob die „Gefahr eines Beweisverlusts“ besteht. Nach Einschätzung des Ex-Radprofis und heutigen -managers Jonathan Vaughters, der selbst wegen Dopings gesperrt war, sind Nachtkontrollen sinnvoll. „2-Uhr-nachts-Tests sind eine der effektivsten Methoden, um das Mikrodosieren von Peptiden (EPO, hGH) und Testosteron zu verhindern“, schrieb der frühere Teamkollege von Lance Armstrong auf dem Portal X. „Hätte die UCI uns 2001 um 2 Uhr nachts getestet? Wir wären alle suspendiert worden und hätten dem Sport 25 Jahre Drama erspart.“
Schnelle Verpflichtung: An Zinédine Zidanes Verpflichtung als neuer Trainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft besteht kaum noch ein Zweifel. Der ehemalige Weltstar soll einen Vertrag bis Mitte 2030 unterzeichnen und damit Nachfolger von Didier Deschamps beim WM-Vierten werden. Das meldet unter anderem L’Équipe.
Tiefe Trauer: In ihrem Trainingslager in Österreich haben die Profis des Fußballbundesligisten Hamburger SV eine Gedenkminute für Kevin Keegan eingelegt. Der Ex-HSV-Profi aus England war vergangene Woche im Alter von 75 Jahren gestorben.
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