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was alles der wm nicht fehlt

Schlechte WM: Die Vorrunde hat das Team aus dem Iran nicht überstanden. Nun teilt seine Mannschaftsführung mit, wie schlimm alles war. Die Weltmeisterschaft solle doch eigentlich ein „ein Fest des Fußballs, der Freundschaft zwischen den Nationen und des gegenseitigen Respekts sein“, heißt es in einem Statement aus Teheran, „und keine Plattform für politische Einmischung, diskriminierende Praktiken, Rassismus oder unprofessionelles Verhalten.“ Die Kritik macht sich an dem Umstand fest, dass das iranische Team für jedes Spiel aus dem WM-Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einreisen musste und nur kurz vor und nach den Spielen in den USA bleiben durfte.

Schlechter Auftritt: Seinen Job hatte er erst während der WM angetreten: Der Franzose Hervé Renard wurde nach dem ersten WM-Auftritt der tunesischen Auswahl – ein 1:5 gegen Schweden – als Nachfolger des schnell geschassten Sabri Lamouchi verpflichtet, doch statt das Vorrunden-Aus zu verhindern, verlor das von Renard eingestellte Team gegen Japan (0:4) und die Niederlande (1:3). „Es war mir eine Ehre, die Farben Tunesiens zu tragen und diese unvergessliche Erfahrung zu machen“, schrieb Renard jetzt auf Instagram. Es war die siebte WM-Teilnahme des nordafrikanischen Landes nach 1978, 1998, 2002, 2006, 2018 und 2022. Noch nie konnte das Team die K.o.-Runde erreichen.

Schlechte Pfiffe: Viel Kritik müssen sich die WM-Schiedsrichter aus Deutschland anhören. Im ZDF kritisierte der frühere Bundesligaschiedsrichter Thorsten Kinhöfer die Auslegung Regeln zum Schutz der Torhüter bei Standards, etwa bei Ecken. Es geht immer noch um das aberkannte Kopfballtor von Jonathan Tah im verlorenen Spiel gegen Paraguay, weil es zuvor zu einem Kontakt des deutschen Spielers Waldemar Anton mit dem Torwart Paraguays gekommen war. Kinhöfer kritisiert den Fifa-Chef-Schiedsrichter Pierluigi Collina. Der mache „seine eigenen Regeln beziehungsweise seine eigenen Anweisungen“, sagte Kinhöfer. Die Aktion Antons sei „nie und nimmer“ ein Foul gewesen.

Schlechte Ergebnisse: Von der Weltmeisterschaft verabschiedet hat sich im Achtelfinale Kanada, das 0:3 gegen Marokko verloren hat. Im Sechzehntelfinale flogen raus: Kroatien, das 1:2 gegen Portugal verlor; Algerien, das nach einem 0:2 gegen die Schweiz vom Platz gehen musste; Australien als letzter Repräsentant aus Asien-plus-Ozeanien verlor 2:4 im Elfmeterschießen gegen Ägypten, das wiederum mit Marokko zusammen der letzte afrikanische Vertreter im Turnier ist; Kap Verde verabschiedete sich sehr unglücklich mit einem 2:3 nach der Verlängerung gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien; und Ghana, letzter subsaharischer Vertreter Afrikas, muss nach einem 0:1 gegen Kolumbien abreisen.

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