was alles den winterspielen nicht fehlt:
Eine Abrechnung:
Eisschnelläufer Fridtjof Petzold hat eine Generalkritik an seinem Verband, der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG), geübt. Die DESG habe ein strukturelles Problem und die Betreuung in Mailand sei mangelhaft gewesen. Letzteres wies Sportdirektorin Nadine Seidenglanz vehement zurück. Der Verband steht schon seit Wochen wegen Berichten über angebliche Unregelmäßigkeiten unter Druck. Die DESG werde vom Präsidium bis zur Athletenbetreuung unprofessionell geführt, so Petzold, der für die Athletenkommission des Eislauf-Weltverbands ISU kandidiert. Es gebe DESG-Verantwortliche, die „sehr nah“ bei Präsident Matthias Große angesiedelt seien. „Jeder hat da natürlich auch Angst, was zu sagen, weil er um seinen Job besorgt ist.“ Große kündigte an, bis Montagabend Stellung zu den Aussagen Petzolds und dem Medienbericht zu beziehen.
Eine erfüllte Sehnsucht:
Freestyle-Superstar Eileen Gu hat doch noch ihre ersehnte Goldmedaille gewonnen und ihre Kritiker:innen verstummen lassen. Die 22 Jahre alte Chinesin setzte sich im Halfpipe-Finale vor ihrer Landsfrau Fanghui Li und Zoe Atkin aus Großbritannien durch und holte ihren insgesamt dritten Titel bei Olympia. Bei ihren Heimspielen in Peking hatte Gu 2022 zweimal triumphiert. „Ich bin die erfolgreichste Freeskierin aller Zeiten, Männer und Frauen eingeschlossen. Ich habe die meisten Goldmedaillen aller Zeiten, Männer und Frauen eingeschlossen. Das ist ein Beweis für Wettbewerbsstärke, für mentale Stärke“, verkündete Gu. Im Big Air und Slopestyle hatte sie jeweils die Silbermedaille gewonnen – ein Reporter hatte darauf von „zwei verlorenen Goldmedaillen“ gesprochen. Wegen schlechten Wetters war das Finale in Livigno von Samstag auf Sonntag verschoben worden.
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