was alles den winterspielen nicht fehlt:
Italienische Hoffnung: Am Montag soll die italienische Biathletin Rebecca Passler in Antholz erstmals bei den Olympischen Winterspielen an einem offiziellen Training teilnehmen. Vier Tage vor der Eröffnungsfeier wurde sie wegen eines positiven Dopingtests gesperrt. Das Berufungsgericht von Italiens nationaler Anti-Doping-Behörde Nado hat nun entschieden, dass Passler doch starten darf. Passler war bei einer Kontrolle im Januar positiv auf Letrozol getestet worden. Passler führte das auf die gemeinsame Nutzung eines Nutella-Glases mit ihrer Mutter zurück, die wegen Brustkrebs ein Medikament einnimmt, das Letrozol enthält.
Schwedische Treffsicherheit: Beim Verfolgungsrennen der Biathleten in Antholz gewann am Sonntag der Schwede Martin Ponsiluoma Gold. Silber und Bronze gingen an den Norweger Sturla Holm Laegreid und den Franzosen Emilien Jaquelin. Bester Deutscher war Philipp Horn auf Rang 11.
Finnischer Protest: Wegen bereits abgelaufener Fristen wurde Finnlands Protest gegen die Wertung des olympischen Männer-Langlaufsprints vergangenen Dienstag abgelehnt. Die Finnen hatten moniert, dass die Norweger mit einer Ausnahmeerlaubnis des Weltverbands einen Wachskessel während des Sprint-Vorlaufs im Servicebereich nutzten. Zudem hatte das US-Team eine verbotene Flüssigkeit in den Servicebereich mitgebracht.
Deutscher Medaillenkanal: Olympia-Debütantin Susanne Kreher (Silber) und Jacqueline Pfeifer (Bronze) haben im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo für die nächsten deutschen Medaillen gesorgt. Kreher lag nach vier Läufen 0,30 Sekunden hinter der österreichischen Olympia-Siegerin Janine Flock.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen