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Das Athener Amphitheater des Herodes Atticus am Fuße der Akropolis schließt für Renovierungsarbeiten. Das griechische Kulturministerium kündigte an, dass das Herodion, wie es auf Griechisch genannt wird, ab Mitte Oktober für rund drei Jahre nicht zugänglich sein wird. Die letzte Aufführung findet am 16. Oktober statt. Danach wird das rund 1.900 Jahre alte Bauwerk geschlossen, um Schäden durch Alterung, Feuchtigkeit und auch frühere Reparaturen zu beheben. Das Herodes-Odeon, erbaut um 160 n. Chr. vom athenisch-römischen Aristokraten Herodes Atticus zu Ehren seiner früh verstorbenen Frau Regilla, leidet laut Experten unter Abnutzung, Zerstörung durch Mikroorganismen, Rissbildungen und Materialverlusten.
Bei der Suche nach einem Investor für das Internationale Congress Centrum (ICC) setzt der Berliner Senat alles auf eine Karte. Wie die Wirtschaftsverwaltung mitteilte, wird das Konzeptverfahren mit einer Bieter-Gruppe bestehend aus mehreren Unternehmen fortgeführt. „Bis voraussichtlich Ende April 2026 wird das Konsortium im engen Austausch mit der Jury im Rahmen einer Dialogphase ein Nutzungskonzept für das ICC Berlin erarbeiten“, hieß es in der Mitteilung. Im Juli 2026 solle eine Vergabeempfehlung ausgesprochen werden. Welche Unternehmen dem Konsortium angehören, wurde nicht mitgeteilt. Das geplante Nutzungskonzept soll sich an den Leitlinien Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft, Innovation, Technologie, Kongress- und Veranstaltungswesen orientieren. Andere Bewerber hätten die Anforderungen nicht in ausreichendem Maß erfüllt und seien nicht zur nächsten Runde zugelassen worden. Im Falle eines Zuschlags verpflichten sich die Bieter, das Gebäude zu sanieren, zu renovieren, gegebenenfalls umzubauen, anschließend zu eröffnen und dauerhaft mit einem tragfähigen Konzept zu betreiben.
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