unterm strich:
Dua Lipa hat nun drei Staatsbürgerschaften: Zusätzlich zur britischen und albanischen hat die Popsängerin nun auch die kosovarische Staatsbürgerschaft von Präsidentin Vjosa Osmani verliehen bekommen. Lipa, die mehrere Grammys und Brit Awards erhielt, wurde 1995 als Tochter kosovarisch-albanischer Eltern in London geboren. Am Freitag trat die für Songs wie „Houdini“ oder „Dance the Night“ bekannte Sängerin auch auf dem von ihr ins Leben gerufenen Sunny Hill Festival in der kosovarischen Hauptstadt Pristina auf.
Die US-amerikanische Countrysängerin Jeannie Seely ist tot. Die „Don’t Touch Me“-Sängerin starb in Hermitage, einem Vorort von Nashville, im Alter von 85 Jahren an den Folgen einer Infektion, wie US-Medien unter Berufung auf ihr Management berichteten. Seely war seit Mitte der 1960er eine prägende Figur der Countryszene. Ihr Song „Don’t Touch Me“ von 1966 brachte ihr den Grammy für die beste weibliche Countrygesangsleistung ein. In ihrer Karriere platzierte sie mehr als ein Dutzend Titel in den US-Top-40 der Countryhits.
Spanien hat keinen Eiffelturm, keine Freiheitsstatue – aber bald vielleicht einen gigantischen Stier. Die Spanische Akademie für Stierkampf plant den Bau einer 300 Meter hohen Stierskulptur aus Metall. Die Hörner sollen als Aussichtsplattformen fungieren. Am Sockel ist ein touristisches Zentrum mit Ausstellungen und Gastronomie vorgesehen. Finanziert werden soll das Projekt durch private Investoren, ein Standort ist noch nicht gefunden. Tierschützer:innen kritisieren das Vorhaben, auch die Stadt Madrid will den Riesenstier nicht.
Am Samstag endete die Biennale Danza in Venedig. Geleitet vom britischen Choreografen Wayne McGregor, der ihr den Titel „Myth Maker“ gab, präsentierte sie 160 Künstler, acht Weltpremieren, sieben europäische und fünf italienische Produktionen. Im Abschlussbericht meldete sie über 21.000 Zuschauer:innen, 18 Prozent mehr als letztes Jahr, von denen mehr als ein Viertel jünger als 26 Jahre war. Die Company Wayne McGregor and the Hong Kong Ballet zeigte dort „On the Other Earth“, eine immersive Installation mit 3D-Bildern.
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