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taz-Podcast „klima update°“ Die Klima-News der Woche

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Foto: Kristin Rabaschus

Zunehmende globale Hitze als Lebensgefahr, CO2-Preis im Verkehr wirkungslos, mehr Klimaprotest in Grünheide.

Immer mehr Menschen in Europa sterben am Hitzetod. Um 30 Prozent ist die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in den letzten 20 Jahren gestiegen, zeigt ein aktueller Bericht des EU-Klimadienstes Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Die zunehmende Hitze bringt auch für den größten Teil der Beschäftigten weltweit zusätzliche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, warnt die Internationale Arbeitsorganisation ILO. Darüber sprechen die taz-Redakteurin Katharina Schipkowski und Klimareporter°-Redakteurin Verena Kern diese Woche im klima update°.

Seit drei Jahren wird in Deutschland auch bei Sprit ein CO2-Preis erhoben, der schrittweise ansteigt. An den Verkehrsemissionen ändert das wenig. Denn die klimaschädlichen Subventionen in diesem Bereich – wie Pendlerpauschale oder Dienstwagenprivileg – hebeln die Wirkung der CO2-Bepreisung komplett aus oder verkehren sie sogar ins Gegenteil, zeigt eine Analyse. Und nicht nur das. Die Subventionen sind auch sozial ungerecht.

Was hat die Klimabewegung eigentlich vor in nächster Zeit? Für Mai hat ein linkes Bündnis Aktionstage in Grünheide in Brandenburg angekündigt, um gegen die Tesla-Fabrik zu protestieren. Das Bündnis heißt Disrupt und ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Klimagruppen und Einzelpersonen. Wir haben mit den Or­ga­ni­sa­to­r:in­nen gesprochen.

„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Online-Magazin klimareporter°. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes > und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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1 Kommentar

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  • Woodbine

    Manchmal ist mir, als sei das Thema völlig tot. Niemand klebt sich mehr fest, - war wohl auch zu gefährlich, - da die Straßen zeitweise voll schwerer Landmaschinen waren (ein Protest, der mehr Entgegenkommen erfuhr), - demonstriert wird kaum noch. - Der Drops ist gelutscht.



    Hier bei uns laufen nach wie vor Dieselmotoren minutenlang im Stand. Bäume werden gefällt, Sträucher entfernt, - auch außerhalb des erlaubten Zeitraumes. Plastikmüll fliegt durch die Straßen, weil gelbe Tonnen überquellen. Es werden Flächen versiegelt, es wird sinnentleert gebaut.



    Freie Fahrt für freie Bürger. Shoppen bis der Arzt kommt. Persönliche Freiheit über alles.

    Einziger Trost an besonders deprimierten Tagen: Die Gnade der frühen Geburt.