taz🐾sachen: Wir blicken auf Sachsen-Anhalt
„Wie kenia wird die Börde?“ lautet derzeit die eigentlich wichtigste Frage in allen politischen Redaktionen des Landes. Denn: Sachsen-Anhalt wählt am Sonntag einen neuen Landtag. Große Fragen begleiten den Wahlabend: Wie stark werden die Grünen werden? Wie steil stürzen SPD und Linkspartei ab? Warum ist linke und sozialdemokratische Politik in diesem Bundesland nicht mehrheitsfähig?
Die taz widmet diese Woche ihren Schwerpunkt ebendiesem Thema: Sachsen-Anhalt. Und nicht nur in der Zeitung: Donnerstag findet ein taz Talk statt: Moderiert von taz-Korrespondentin Sarah Ulrich werden die Spitzenkandidat*innen (abgesehen von der AfD natürlich) im Magdeburger Landtag befragt Was wird aus diesem Bundesland nach der Wahl am Sonntag?
Freitag publizieren wir unter Federführung unseres Kollegen und Heimatex*perten Andreas Rüttenauer ein zwölfseitiges (!) Heimatdossier zu Sachsen-Anhalt – vor allem mit Texten über das Andere, das Aufbrüchige in diesem Bundesland.
Am Sonntag finden Sie unseren taz Wahl-Talk, moderiert von den taz-Redaktionierenden Simone Schmollack und Jan Feddersen, ab 19 Uhr unter youtu.be/-c2PcaFn-Co. taz-Stimmen kommen zu Wort – und feine Gäste von außen, die uns ihre Sicht nach den ersten Hochrechnungen schildern, Titel: „Wie braun wird die Börde?“ Wichtig zu wissen: Unser taz-Schwerpunkt bietet Ihnen alles Wissenswerte zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Wahl-O-Mat inklusive – mit allen Statistiken, die Sie, unser Publikum, so gern studieren. Jan Feddersen
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen