taz🐾sachen: Mit 2G in die Zukunft der taz
Foto: Christian Mang
Das Jahr geht zu Ende. Aber das Leben geht weiter. Auch in der taz. Und das, obwohl Kalle geht. Kalle Ruch hat vor 40 Jahren die taz mitgegründet und seither als Geschäftsführer erst jede Mark, später jeden Euro einzeln umgedreht, bevor er daran dachte, dass irgendjemand ihn ausgeben könnte.
Bei der Genossenschaftsversammlung im September hatte er angekündigt, dass er nicht nur die Zukunft der taz weniger im Gedruckten als im Digitalen sieht, sondern dass er selbst Ende 2019 in Ruhestand gehen werde. Und siehe da: Eine große Unruhe machte sich breit.
Doch am Freitag ging ein neuer Stern über dem taz-Haus auf. Bei der Weihnachtsfeier verkündete Vorstandsmitglied Pascal Beucker die frohe Botschaft: Es gibt einen neuen Geschäftsführer und sein Name ist Andreas Marggraf („Mit zwei G“, wie man sich im Laufe der Nacht zuraunte).
Der 49-Jährige hat nicht nur als Finanzchef erst bei der deutschen Sektion von „Ärzte ohne Grenzen“, dann in deren Zentrale Erfahrung mit Non-Profit-Unternehmen gesammelt. Er war zudem bis 2007 langjähriger Geschäftsführer der taz nord.
Im Februar kommt er nach Hause. Bis Ende 2019 werden die taz-Geschäfte von ihm zusammen mit Kalle Ruch und Andreas Bull geführt. Wenn Kalle dann in Rente geht, endet nur eine Ära, nicht die taz. (ga)
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