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taz🐾sachenTheodor-Wolff-Preis geht an …

Hannes Koch! Der taz-Autor, vor allem für Geschichten aus den Feldern Wirtschaft und Soziales bekannt, ist am Mittwoch mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden.

Der Preis wird vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger vergeben; Hannes Koch bekam ihn für seinen Artikel „Karim, ich muss dich abschieben“, der im Mai 2017 in der taz am wochenende erschienen ist. Koch erzählt darin von dem schwierigen Miteinander mit einem syrischen Flüchtling, den seine Familie aufgenommen hatte. Wie aus einem Gefühl des Gutmeinens ein gegenseitiges Genervtsein wurde, weil es nicht unproblematisch war, in das Leben einer Familie einen Menschen zu integrieren, der auf der Suche nach Schutz nach Deutschland gekommen war.

Die Jury fand den Text preiswürdig in der Kategorie „Thema des Jahres“, zu dem sie „Heimat und die Fremden“ erwählt hatte – und vergab einen weiteren Preis in dieser Kategorie an Vanessa Vu von Zeit Online, die in „Meine Schrottcontainerkindheit“ ihr von Abschiebung bedrohtes Aufwachsen in Deutschland beschreibt. Zwei Geschichten, zwei Blickwinkel, die das große Thema in seiner Komplexität zu beleuchten versuchen.

In den übrigen Kategorien wurden ausgezeichnet Anne Lena Mösken von der Berliner Zeitung (Lokales), von der Zeit Malte Henk (Meinung), vom SZ Magazin Lorenz Wagner (Reportage) und für sein Lebenswerk der langjährige FAZ-Journalist Günter Bannas. Gratulation, Applaus!

Felix Zimmermann

Nachlesen kann man Kochs Text hier: www.taz.de/karim

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