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taz🐾lageDas Tollste an der taz

Was ist das Tollste an der taz? Eine hochwissenschaftliche repräsentative Studie mit drei Redakteurinnen, die zufällig gerade nicht im Urlaub weilen, hat ergeben:

Nach der Kantine, den Kol­le­g*in­nen und hin und wieder ein paar Texten ist das Tagestthema [tt] das Tollste an der taz! Denn dieser interne E-Mail-Verteiler bringt zusammen, was zusammengehört. Zum Beispiel Tickets für den Berliner Club Berghain und Menschen ohne Abendpläne, Spanngurtsuchende und Spanngurtverleihende, ebenso wie Kaufinteressenten und idyllische Ferienhäuser in Italien, die bei näherem Hinsehen weder Zufahrtsstraßen noch Wasseranschluss haben.

Das Forum fungiert als Fels in der Brandung, an öden Arbeitstagen ist darauf Verlass! Erfolgreicher als jede kommerzielle Social-Media-Plattform generiert das Tagesthema Emotionen. Von Stolz (auf taz-Ausgaben) bis Trauer (um verlorene Pullover) und Freude (Melone im 5. Stock) ist alles dabei. Und, Sie haben es geahnt, hier wird auch diskutiert. Es braucht nur mal jemand einen Kollegen in die Nähe der Hamas zu rücken und schon regt der sich auf! Kaum wird im Tagesthema eine transfeindliche Veranstaltung in der taz-Kantine kritisiert, hagelt es begründete wütende Kritik von Betroffenen. Ob die Veranstaltung nun transfeindlich war und ob Transfeindlichkeit eine Meinung ist, möge je­de*r selbst entschieden, denn huch, da kommt ja die nächste Mail reingeflattert: Freie Termine bei unserem Haus-Masseur Krishna!

Thema der nächsten Studie: Zum Zusammenhang der Vehemenz von [tt]-Diskussionen und der Zahl gebuchter Massage-Termine. (lol)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen