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taz🐾lageJede Wette, die taz ist dabei

Es ließe sich vielleicht annehmen, dass die diesjährige Herren­fußballweltmeisterschaft in einem linken Medienhaus auf nicht so viel Anklang stößt – zu faschistoid das Gastgeberland USA, zu kommerzialisiert der Wettbewerb. Da ist was dran.

Allein: Vom Nichtbeachten wird auch nichts besser. Und eine gewisse Doppelmoral schwingt schon auch mit. Wie hieß es zuletzt im „verboten“? USA-Kritik, „von meinem iPhone gesendet“?

„Ich boykottiere die WM, aber nicht das Tippspiel“, schreibt mir ein Kollege. So sei es: Den Spaß am Sport darf man sich nicht nehmen lassen, schon gar nicht von hohen Tieren in weißen Häusern. Deswegen wird in der taz auch zur diesjährigen Fußball-WM ein Tippspiel ausgerichtet werden. Bis zum Turnierstart mit dem Auftaktspiel Mexiko gegen Südafrika am 11. Juni können sich Interessierte intern dafür anmelden.

„Die Leute wollen was verdienen bei der taz“, sagt mir eine weitere Kollegin, und auch das ist nicht ganz falsch. Sie plädiert für höhere Einsätze, „wie früher“. Der eher symbolische Euro, der beim Tippspiel zur Frauen-EM 2025 genommen wurde, biete nicht genug Anreiz. Diesmal wird also mehr gesetzt: Fünf Euro für den Sieger nach Punkten und nochmal fünf Euro für den richtigen Weltmeister-Tipp.

Macht einen Zehner für jede tippende tazlerin und jeden tippenden tazler. Sollten da – wie „früher“ – wieder 30 bis 40 Tipp­freun­d*in­nen zusammenkommen, ist der Pott gar nicht so klein.

Eine Sache müssen wir dann aber noch festhalten: Wer auch immer die Knete gewinnt, gibt sie bitte nicht bei McDonald’s aus! (knw)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen