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taz🐾lagetaz goes USA: Daniel-Haufler-Stipendiat:innen gesucht

Sie haben über Obdachlosigkeit in New York, Abtreibungen in Texas oder Latinos im Swing State Arizona geschrieben: Jeweils zehn JournalistInnen waren 2024 und 2025 als ­Daniel-Haufler-StipendiatInnen für drei Wochen in den Vereinigten Staaten. Jetzt läuft die dritte Ausschreibung. Das Stipendium wird aus dem Nachlass des früh verstorbenen Journalisten Daniel Haufler finanziert, der zwischen 2000 und 2009 die taz-Meinungsredaktion betreut hat.

Die Resonanz auf das Stipendium, das von der taz Panter Stiftung organisiert wird, ist enorm: In den vergangenen beiden Runden haben sich jeweils rund 200 JournalistInnen beworben. Die Auswahl fiel der Jury schwer, weil so viele gute Themenvorschläge eingereicht wurden.

Die Daniel-Haufler-Stipendienreise findet im Herbst statt und besteht aus zwei Teilen: Sie beginnt in Washington, Philadelphia und New York, um die US-Medienlandschaft zu erkunden, die sich unter Präsident Donald Trump stark verändert hat. Besucht werden Zeitungsredaktionen, Rundfunksender, Onlineplattformen sowie journalistische Institutionen. Anschließend bleiben Tage zur eigenen Recherche; ihre Themen wählen die StipendiatInnen frei.

Das Stipendium spiegelt die Interessen von Daniel Haufler wider. Er war 1999 selbst Stipendiat in den USA, als Media Fellow an der Duke University. Zuletzt arbeitete er an der Deutschen Botschaft in Washington, bis er im Februar 2023 viel zu früh im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Die detaillierte Ausschreibung findet sich hier. Die Bewerbungsfrist endet am 8. März.

Ulrike Herrmann

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