taz🐾lage: Was kommt nach der Waffenruhe? taz-Talk über die Zukunft in Gaza
Inmitten von Krieg, Gewalt und Spaltung setzen sie sich für universelle Menschenrechte ein: Amal Ghawi und Itamar Avneri von der NGO Standing Together (Naqaf Ma’an – Omdim Beyachad) kämpfen für ein Ende der Besatzung, soziale Gerechtigkeit und eine friedliche und gleichberechtigte Zukunft für Israelis und Palästinenser:innen. Die jüdisch-palästinensische Graswurzelbewegung ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer der prominentesten zivilgesellschaftlichen Stimmen in Israel für ein Waffenstillstandsabkommen, gegen die Vertreibung von Palästinenser:innen sowie für einen dauerhaften Frieden geworden. Nun gilt seit Herbst offiziell eine Waffenruhe in Gaza – doch echter Frieden ist noch in weiter Ferne.
Darüber diskutiert taz-Redakteur Bernd Pickert am 5. Februar mit Amal Ghawi und Itamar Avneri, zwei führenden Stimmen der Bewegung. Ist eine andere Realität Utopie oder tatsächlich möglich? Was bräuchte es dafür, gerade auch mit Blick auf die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Israel? Und was kann jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit dabei konkret bewegen?
Itamar Avneri ist Mitgründer von „Standing Together“ und Mitglied des Stadtrats von Tel Aviv-Jaffa. Amal Ghawi ist Journalistin, Content Creatorin und Redakteurin bei Rosa Media, der unabhängigen Medienplattform von „Standing Together“. Amal spricht in ihren Beiträgen über die Herausforderungen, mit denen palästinensische Staatsbürger:innen Israels konfrontiert sind.
Donnerstag, 5. Februar, 19 Uhr, in der taz-Kantine und im Livestream. Eintritt frei. Platzreservierung erforderlich. (taz)
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