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taz🐾lageDoppelt spitze für Berlin

Das Berliner Lokalressort der taz bekommt eine neue Führung: Susanne Memarnia und Erik Peter treten am Montag ihr neues Amt als Ressortleitung in einer Doppelspitze an. Beide kommen aus der taz: Memarnia (56) arbeitet seit 2007 im Lokalteil Berlin. Zur taz stieß sie über den inzwischen eingestellten Regionalteil taz nrw. Ihr Themenspektrum reicht von Migration über Gedächtniskultur bis Sozialpolitik, sie hat vielfach die Tagesgeschäfte als Planerin geleitet.

Der Berliner Erik Peter (41) stieg über die Sportberichterstattung bei der taz ein und begann 2016 im Berlin-Ressort. Er beschäftigt sich überwiegend mit parlamentarischer und außerparlamentarischer Politik – Peters eigene Jobbeschreibung in seinen Social-Media-Accounts: „Redakteur für Krawall und Remmidemmi“.

Die beiden steuern das Ressort jetzt in ein aufregendes Jahr hinein – in der Hauptstadt soll im September 2026 gewählt werden. Die Umfragen sehen derzeit die CDU vorn, dahinter die Linke und dann kommen schon AfD und Grüne gleichauf vor der SPD.

„Im kommenden Jahr zur Abgeordnetenhauswahl wird es wieder besonders wichtig, den Betroffenen von sozialem Kahlschlag und gesellschaftlicher Ausgrenzung eine Stimme zu geben – und wählbare Alternativen zu beleuchten“, sagt Memarnia. Erik Peter beschreibt die taz berlin als „eine eigene kleine Zeitung innerhalb der taz, die die großen politischen Themen der Stadt genauso in den Blick nimmt wie die außerparlamentarische Bewegung“. Beide freuen sich aufeinander, und das Ressort freut sich auf sie. Das ganze Haus wünscht Erfolg und ein glückliches Händchen. uwi

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen