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taz🐾lage

Das ist ein Transparenzhinweis

Reportagen und Recherchen kosten Geld. Klar, da sind die Fahrtkosten. Vielleicht muss auch irgendwo übernachtet werden, weil man nicht an einem Tag mit allen Menschen reden kann. Oder weil man vor Ort erst rausfindet, wo man eigentlich dringend hinmüsste. Dann sind da mitunter noch Kosten für lokale Über­set­ze­r*in­nen oder Fixer – Letztere sind quasi Kontaktmittler zwischen Re­por­te­r*in und Menschen, zu denen man Zugang sucht, aber wo man nicht einfach so hinspazieren kann wie bei einer Fußgängerzonen-Befragung hierzulande zu Eissorten oder dem Wetter oder dem Beliebtheitsgrad der SPD.

In manchen Regionen dieser Welt, Gaza oder Iran, ist es enorm riskant oder unmöglich, als Re­por­te­r*in zu arbeiten. Dann wiederum behilft man sich, indem man Kol­le­g*in­nen anruft, die man vor Ort hat. Sie können dann selbst schreiben oder Kontakte herstellen, mit denen man am sicheren Schreibtisch telefonieren kann.

Mitunter nehmen wir auch die Hilfe von Stiftungen oder NGOs in Anspruch. Sie zahlen dann zum Beispiel die Reisekosten. Das machen wir dann mit einem Hinweis unter den Reportagen transparent. Das ist immer eine Abwägungssache, und im Grundsatz gilt: Selbstverständlich soll im Tausch gegen Geld nicht die un­abhängige Berichterstattung drangegeben werden. Und für die bloße Vermittlung von Kontakten wird auch niemand mit einem Hinweis unter der Reportage bedacht. Weshalb wir eine bestimmte ­Stiftung auch nicht erwähnten, die gerne einen Platz ­unter der Reportage über den 90. Geburtstag des Dalai Lama in der Montagsausgabe gehabt hätte. Das nur als Trans­parenz­hinweis. (akl)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen