talkreihe lost & found mit live-djs: Clubs zwischen Kyjiw und Berlin
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine kämpfen dortige Kulturschaffende mit existenziellen Herausforderungen. Umso bemerkenswerter: Einige Clubs arbeiten trotz allem wieder – in der Ukraine wie im Exil. Welche Funktion hat Clubkultur in Zeiten des Krieges? Wie kann die Szene in Berlin die in Kyjiw unterstützen? Es diskutieren: Andrii Yankovskyi, Projektkoordinator bei UNight, einem Verband der Kyjiwer Clubszene; Ewa Nomad, DJ und Gründerin des Nowa-Projekts, das ukrainische Clubkultur europaweit promotet; Kai Sachse, Managing Director bei der Berliner Clubcommission; sowie Olena Lykhovodova, Kunsthistorikerin, kuratierte nach März 2022 aus Berlin den Ukraine-Schwerpunkt im Projekt „Goethe-Institut im Exil“. Moderation: Moritz Martin, Initiator der taz-Panter-Stiftungsreihe „lost & found“ und DJ. Danach djn: Karine (Closer/Berghain) und GAEL (∄/RSO/Berghain). Note: The conversation will be held in English and German without translation.
Wann: Do., 13. 11., um 19 Uhr
Wo: taz Kantine und im Livestream: taz.de/live
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen