südwester: Erschöpft
Nachtreten gilt nicht, wo wäre solche Rasenplatz-Ethik angebrachter, als bei dem Mann, den sie „Acker“ nannten? Also: Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder geht es schlecht. Der 80-Jährige werde wegen Burn-outs in einer Klinik behandelt, teilte sein Anwalt mit, die Rede ist von „Zeichen einer tiefgreifenden Erschöpfung“, Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten, Schlafstörungen und verringerter emotionaler Belastbarkeit. Gute Besserung, Gerd! Dass du nun auf unbestimmte Zeit dem Untersuchungsausschuss zur Gas-Pipeline Nord Stream 2 nicht zur Verfügung stehst, schmerzt dich doch am meisten. Konfekt und Mandarinen aus Moskau sind auf dem Weg.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen