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„365 Sherpas“ begleiten Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auf dem Weg durch das „kommunikative Hochgebirge“, das sich durch ihr Engagement für die sogenannte Klima­stiftung vor ihr aufgetürmt hat. Also durch die Klippen dieses handfesten Polit-Skandals inklusive 20 Millionen von Gazprom und im heimischen Kamin verbrannter Steuerunterlagen. Die 365 Sherpas – so der Name einer Berliner PR-Agentur – sollen den Karren über den Gipfel schieben. 33.000 Euro hat das die Staatskanzlei bereits gekostet, die die PR-Helfer schon seit Mai 2022 engagiert haben soll. Prompt hagelt es erneut Kritik von Grünen, CDU und Deutscher Umwelthilfe. Wie kommt Schwesig da bloß wieder raus? Der südwester schlägt die Einrichtung einer landeseigenen Sherpa-PR-Skandal-Ablenkungs-Stiftung vor. Diesmal vielleicht mit einer Finanzierung von Nestlé oder VW?

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