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specht der wocheDie Spritzen im Fußball

Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungs­möglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchti-gung im Vorstand der Lebens-hilfe. Wenn er möchte, zeichnet er uns den „Specht der Woche“.

In dem Bild geht es um das Delta-Virus, die Variante von Corona. Ich mache mir sehr große Sorgen. Dass wir wieder in einen Lockdown hineinkommen und den Herbst und Winter wieder nur zu Hause verbringen können. Das wäre total bescheuert. Wie können wir das noch verhindern? Vor allem für die Menschen mit Behinderung wäre das schlimm, die vierte Welle darf einfach nicht kommen. Deswegen braucht es sehr strenge Einreiseregelungen für die Fußballfans, die zu Spielen reisen wollen. Vor allem dort, wo Delta schon so stark ist. Nur Menschen, die dort wohnen, sollten ins Stadion dürfen, das finde ich richtig. Wir müssen die Notbremse ziehen, vielleicht auch jetzt schon hier in Deutschland. Sicherlich war es schade, dass keine deutschen Fans zum Achtelfinale nach London reisen durften. Aber es geht nicht um ein Spiel, es geht um uns alle. Was wir jetzt schon alles geschafft haben, darf nicht einfach so kaputtgemacht werden. Protokoll: waibl

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen