schneller vorlauf: Viel zu klug
Schlau sein ist schrecklich. Wenn der Nachbar fragt, ob Sri Lanka ein neuer Tanz ist, der Mitschüler wissen will, ob „Donauabwärts“ eine Stadt ist und die Freundin überrascht feststellt, dass „MfG“ tatsächlich „Mit freundlichen Grüßen“ heißt, dann wäre man wirklich gerne dümmer. Um sich nicht über verblödete Mitmenschen aufregen zu müssen. Um nicht immer denken zu müssen: „Die anderen haben mehr Spaß, aber dafür sind wir schlau.“ Wie muss es da erst den überdurchschnittlich Intelligenten gehen? Zwei Prozent der Menschen haben einen IQ über 130 und sind somit hoch begabt. Wie Anna, Lili und Alexander. Sie werden als Außenseiter behandelt, stoßen auf Intoleranz und Unverständnis. Wie die drei jugendlichen Hochbegabten ihr intelligentes Leben zu meistern versuchen, zeigt „Ich wäre gern dümmer. Hochbegabte und ihr Schicksal“, 3sat, 18.00 Uhr.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen