schluss mit gemütlich: Nostalgie lohnt nie
Neulich am alten taz-Haus vorbeigeschlendert, nach dem einstigen Studentenführer Rudi Dutschke wurde es benannt. Herrliche Jahre dort selbst drin verbracht. Das bestätigen noch viele, die im neuen taz-Haus an der Friedrichstraße arbeiten. Hier ist es jetzt leiser, nicht wie bis 2008, als die Fenster und die Türen zu den Austritten geschlossen zu bleiben hatten, weil zu viele Autos in der Häuserschlucht lärmten. Sieht immer noch schön aus, das alte Gebäude aus vergangenen Medientagen. Aber Wehmut? Kommt sie auf, wenigstens ein bisschen? Nein, Blicke ins Gestern lohnen fast nie.
Foto: privat
Jan Feddersen, Redakteur für besondere Aufgaben und diese Seite. Kuratiert das taz lab und die taz Talks. Seit 1996 bei der taz in Berlin.
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