: schlossdamen
In Schlössern und Burgen zu wohnen, war zu DDR-Zeiten nichts Besonderes, eher sogar etwas ziemlich Ungemütliches. So wurden auf Schloß Basedow bei Malchin nach dem Krieg 25 Familien einquartiert, und diese Herrschaften lebten bis vor kurzem noch dort. Nun wurde der ehemalige Besitz der Grafen Hahn restauriert und steht für Besucher offen, die besonders den Lenné-Landschaftsgarten schätzen. Informationen zu diesem wie auch anderen Anwesen bietet der Reiseführer „Schlösser, Herrenhäuser und Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern“. Ausführlich werden darin Architektur und Besitzverhältnisse beschrieben. Dass viele Schlösser mittlerweile komfortable Hotels beherbergen, sorgt für neue, wohlhabende Schlossbewohner. So sind die klassischen Konzerte auf Burg Schlitz stets gut besucht, kann man doch hernach im Schlosshotel stilsicher absteigen. Den Damen sei es auch einmal vergönnt. CB
„Schlösser, Herrenhäuser und Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern“, L & H Verlag Hamburg 2002, 16 €
FOTO: KURT HAMANN/DIAGONAL
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen