: postmoderne performerin
Tilda Swinton
Lange Zeit verkörperte Tilda Swinton wie keine andere die postmoderne Frau im britischen Empire. Swinton sieht sich selbst als Performerin, nicht als Schauspielerin. Das lässt ihr freie Hand, wenn sie als „Orlando“ von Sally Potter oder in „Conceiving Ada“ von Lynn Hershmann Leeson Traditionen des Weiblichen an den Mechanismen der Macht aufreibt. Unkonventionell und elegant. Als Königin und Anarchistin. Spätestens seit Susan Streitfelds „Female Perversions“ eine filmische Auswertung von Louise J. Kaplans gleichnamiger legendärer Studie gilt Tilda Swinton als feministische Ikone.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen