: ostdeutschland
Geförderter Abriss
In manchen Gegenden Ostdeutschlands gibt es einen regelrechten Bevölkerungs-Exodus. Allein in Schwedt leben heute nur noch 39.000 der ehemals 55.000 Bewohner. Prognosen rechnen bis 2010 sogar mit einem Rückgang auf 30.000. Schon lange fordert der Gesamtverband der Deutschen Wohnungswirtschaft deshalb nicht nur den Abriss von Plattenbau, sondern auch noch öffentliche Gelder dafür. Der Grund sind die hohen Kosten für den Leerstand, bei dem zu fehlenden Mieteinnahmen auch noch 2.000 Mark an Betriebskosten pro Jahr und Wohnung kommen. In Sachsen hat man diese Forderung gehört. Bis zu 70 Prozent der Abrisskosten fördert der Freistaat mittlerweile.
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