neue kleiderordnung in der taz: bauchfrei verboten:
Die taz will die Kleiderordnung für ihre Mitarbeiter in Berlin verschärfen. Einige Beschäftigte hätten den Trend zu zwangloser Kleidung etwas übertrieben, heißt es in einem internen Rundschreiben vom Donnerstag. Mit einer Garderobe, die eher zum nächtlichen Ausgehen geeignet sei, würden aber sowohl Kollegen als auch Besucher des Hauses vor den Kopf gestoßen. Dem neuen Dresscode zufolge sind kurze Hosen, Muscle-Shirts, Sandalen, bauchfreie Oberteile insbesondere bei Männern und vor allem das Barfußlaufen ab sofort tabu. Hemden sollten „in die Hosen gesteckt“ werden, empfiehlt die Geschäftsführung in dem Rundschreiben. Für Angestellte, die noch an ihrer Garderobe arbeiten müssen, hat die taz Rabatte bei einigen Geschäften in der Berliner Innenstadt ausgehandelt. Den Beschäftigten wird zudem empfohlen, sich bei Rabattaktionen wie dem Sommerschlussverkauf einzudecken. „Wir sind die taz, nicht die Oberstufe eines Gymnasiums“, erklärte die sichtlich verärgerte Geschäftsführung der taz, die mit gutem Beispiel voranschreiten will.
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