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Geständnisse im Lüneburger Rechtsrock-Prozess

Zwei der fünf Angeklagten haben im Lüneburger Rechtsrock-Prozess Teilgeständnisse abgelegt. Ein 35-Jähriger aus Bardowick, der als Rädelsführer gilt, gab die Produktion einiger Tonträger zu. Sein Haftbefehl wurde aufgehoben. Ein Angeklagter aus Berlin erklärte, er sei aus wirtschaftlichen Gründen ins Lizenzgeschäft eingestiegen. Laut Anklage sollen die Männer über 28.000 Tonträger verkauft und etwa 285.000 Euro erwirtschaftet haben. Ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Volksverhetzung und Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen vorgeworfen. (dpa/taz)

Niedersachsen zahlt pauschale Prämie für Schutz vor Wölfen

Niedersachsen unterstützt die Halter von Ziegen und Schafen beim Herdenschutz mit einer zusätzlichen Pauschal-Prämie. Für dieses Jahr können dafür bis zum 15. März Anträge bei der Landwirtschaftskammer gestellt werden. „Statt komplizierter Anträge und langwieriger Verfahren haben wir nun einen Vorschlag der Schafhalterverbände für eine einfache und unbürokratische Pauschalprämie umgesetzt“, sagte Umweltminister Christian Meyer (Grüne). Die Prämie beträgt 260 Euro pro Hektar Weidefläche oder 325 Euro pro Hektar Deichfläche. Voraussetzung ist ein bereits bestehender, wolfsabweisender Grundschutz. (dpa)