meinungsstark:
Volle Zustimmung
„Wollen wir nicht besser sein?“,
wochentaz vom 26. 9. – 1. 10. 26
Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag, ich teile alles, was Sie in ihm beschrieben und befürchten! Und ja, die Linke muss in ihren Landesverbänden Klartext reden zum Antisemitismus in den eigenen Reihen und die Personen endlich aus der Partei ausschließen, die sich antisemitisch verhalten. Gleiches sollte für Personen gelten, die sich mit Kriminellen gemeinmachen! Denn die Rechtskonservativen von der Union haben nur auf so eine Vorlage gehofft und gewartet!
Peter Oedinger, Korschenbroich
Ungerechte Belastungen
„Die Gewerkschaften müssen mehr Marx wagen“ und „Die Bundesregierung betreibt Klientelpolitik – wieder einmal“,
wochentaz vom 2. – 9. 10. 26
Die Autorin sieht in der neuesten Pflege„reform“ eine weitere Ungerechtigkeit der eh schon ungerechten Pflegeversicherung und führt die finanziellen Belastungen an, denen kinderlose junge Menschen ausgesetzt sind. Eltern sehen das vielleicht etwas anders, denn Kinder sind richtig teuer, auch ohne Markenklamotten, Schwimmverein und Klavierunterricht. Und der Staat spekuliert ja darauf, dass diese Kinder später selbst ihre Eltern pflegen werden. Aber was hat es mit der Pflegeversicherung zu tun, dass kinderlose junge Menschen prekäre Arbeitsverhältnisse haben und zu hohe Mieten zahlen müssen?
Wer wenn nicht diese Gruppe hätte die Zeit und die Kraft, solche Verhältnisse zu ändern? Und damit sind wir beim Interview mit Tom Krebs: Wie groß ist eigentlich der gewerkschaftliche Organisationsgrad kinderloser junger Menschen in dieser Altersgruppe?
Helmi Saworski, Berlin
Lachende Dritte
„Der Kriminelle als neutrale Quelle“,
wochentaz vom 2. – 9. 10. 26
Ich danke Ihnen vielmals, dass Sie eine qualitative Quellenkritik einfordern, die nach den Gründen für eine Veröffentlichung sowie nach der Strategie dahinter forscht. Schon Schüler*innen lernen, Quellen zu hinterfragen, und müssen dieses in ihren Aufsätzen darlegen. Bereiche des Journalismus scheinen sich immer weiter davon zu entfernen. Und leider ist in dieser immer weiter ausufernden Schlammschlacht keine sachliche Auseinandersetzung, geschweige denn ein konstruktives, nach vorn gerichtetes Handeln in Sicht; denn das soll vielmehr verhindert werden. Die lachenden Dritten sind die Rechtsextremisten, die Ferat Koçak bedrohen und verfolgen. Von dem Brandanschlag auf ihn und seine Eltern spricht niemand.
Irmtraudt Kuß
Andere Namen
„Das Kraut, das sich nicht traut“,
wochentaz vom 2. – 9. 10. 26
Lustigerweise hatten wir vor Jahren ein ähnliches Problem während eines Urlaubs auf Malta, wo wir das Nationalgericht Kaninchen aßen. Auf Nachfrage zur Würzung sagte der Wirt, es sei vor allem Knoblauch und – auf Maltesisch – „Satar“ verwendet worden. Da wir in den Läden das Kraut nicht fanden, gingen wir in Valetta in einen Buchladen. Dort fand sich ein maltesisch-englisches Wörterbuch. Unsere Überraschung war groß: Satar bedeutet nichts anderes als sage, und das ist Salbei – zumindest auf Malta. Andere Länder, andere Bedeutungen.
Anita Bürkel und Bernd Höllein, Ansbach
Einfach mal zuhören
„Das Beste für den Einheitstag ist das Wahlergebnis in Berlin“,
wochentaz vom 2. – 9. 10. 26
Ich habe den Eindruck, er ist vielen wichtig, auch mir. Aber leise und innen drin. Würde mir wünschen, ihr eröffnetet ein „Zuhören“-Format. Nicht die große historische Geschichte. Sondern für die ganz normalen kleinen Geschichten von allen, die die DDR erlebt haben, gelebt haben. Und denen wir aus dem Westen bis heute viel zu wenig zugehört haben. Ist in der großen Geschichte untergegangen und wäre so wichtig: Nur mal anhören, was es alles zu erzählen gab und gibt.
Heike Röttgen, Limburgerhof
Schwaches Argument
„Ihr Deutschland ist nicht mein Deutschland“,
wochentaz vom 2. – 9. 10. 26
Jägerzaun oder Thujahecke sind Geschmackssache, kein Sinnbild für Deutschland oder Gesinnung, sie stehen nicht für missglückte Gespräche mit Rechten. Lieber kein Bild als ein falsches. Rechte Gesinnung ist ein Gefühl, da kommt man mit Argumenten nicht ran. Die Hecke in der linken Bildhälfte ist Laub.
Sophia Ludl, Neusäß
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