literarische woche:
Dienstag: Buch und Blues. Ernst Molden ist Wiener, und als solcher dem Morbiden zugeneigt. Mit seinem Programm Rauhnacht bringt er eine Mischung aus literarischer Performance und jazzigen Chansons nach Hamburg. Seine Texte: Skurrile Geschichten um eine schöne Vampirin und Revolutionäre in einer Wienerwald-Filiale. 21 Uhr, Schilleroper
Mittwoch: Akteneinsicht. Der Massenmord in Ruanda gilt als beschämendes Beispiel für das Versagen internationaler Friedenspolitik. Auf der Suche nach Opfern, Tätern und „Zuschauern“ war die Human Rights Watch-Mitarbeiterin Alison Des Forges. Nach akribischem Gerichtsakten-Studium und vielen Interviews schrieb sie Kein Zeuge darf überleben. Der Genozid in Ruanda.
20 Uhr, Hamburger Institut für Sozialforschung
Donnerstag: Alte Freunde. In seinem Roman Aver fährt der Hamburger Autor Frank Schliedermann die viel zitierte Männerfreundschaft sprichwörtlich Schritt für Schritt an die Wand. Dabei klingt er keineswegs wie ein desillusionierter, einsamer Kauz. Vielmehr, als ob er an jedem dieser kruden Männer-Rituale hängt wie an seinem Fußballverein.
21 Uhr, Buchhandlung Blauer Affe, Friedrichstraße 28
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