: lebensmittelallergien
Nur Schätzwerte
Betroffen von Lebensmittelallergien sind vor allem Kinder. Rund 5 Prozent von ihnen reagieren auf einzelne Inhaltsstoffe unserer Lebensmittel mit einer Überreaktion des Immunsystems. Bei Erwachsenen gelten nur 2 Prozent als Lebensmittelallergiker. In besonders schlimmen Fällen können Allergien tödlich enden.
Einschätzungen darüber, ob eine bisher nicht als Lebensmittel genutzte Substanz allergische Reaktionen auslösen kann, sind extrem schwierig. Lediglich im Vergleich mit bereits bekannten Allergenen kann eine vage Abschätzung vorgenommen werden. So gehören alle bekannten Lebensmittelallergene zu der Gruppe der Proteine. Weitere Kriterien sind unter anderem die Größe der Proteine, die Geschwindigkeit, mit der sie im Magen verdaut werden, und ob sie hitzestabil sind. Letzeres ist insbesondere bei Lebensmitteln wichtig, die vor dem Verzehr gekocht werden müssen. Eine weitere, aber auch eingeschränkte Möglichkeit, Lebensmittelallergene ausfindig zu machen, ist die Suche nach bestimmten Reaktionsprodukten des Immunsystems, den so genannten Antikörpern E. Doch bekanntlich reagieren Menschen sehr unterschiedlich, und man kann immer nur eine begrenzte Anzahl von Personen testen. WLF
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen