: kleiner leitfaden zum dgb
Partner der Politik im Auftrag der Einzelgewerkschaften
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wurde 1949 gegründet und ist heute Dachverband von acht Einzelgewerkschaften, darunter die IG Metall, die Chemiegewerkschaft IG BCE und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. Der DGB soll die Interessen der Mitgliedsgewerkschaften politisch nach außen vertreten, handelt selbst aber keine Tarifverträge aus.
Der Bundeskongress des DGB tagt in der Regel alle vier Jahre und legt unter anderem die politischen Forderungen fest. Die 400 Delegierten des Kongresses werden von den Einzelgewerkschaften entsandt.
An der Spitze des DGB stand seit 1994 der Metaller Dieter Schulte, der jetzt durch den Dienstleistungsgewerkschafter Michael Sommer abgelöst wurde.
In den DGB-Einzelgewerkschaften sinken seit Jahren die Mitgliederzahlen.
1991 hatten die DGB-Gewerkschaften noch 11,8 Millionen Mitglieder, im Jahre 2001 waren es nur noch 7,9 Millionen. Schätzungen zufolge ist jeder fünfte aktiv Beschäftigte Gewerkschaftsmitglied, Frauen, junge Leute und Angestellte gelten jedoch als unterrepräsentiert. BD
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