: kein geschäft
Iran-Embargo verlängert
US-amerikanische Firmen dürfen ein weiteres Jahr lang keine Verträge über Ölgeschäfte mit Iran schließen. US-Präsident Bill Clinton verlängerte am Montag ein 1995 verhängtes Verbot. Zur Begründung sagte er, Irans Regierung bedrohe weiterhin die nationale Sicherheit, Außenpolitik und Wirtschaft der Vereinigten Staaten. Dazu gehörten die andauernde Unterstützung des internationalen Terrorismus, Versuche, den Nahost-Friedensprozess zu unterlaufen, und der Erwerb von Massenvernichtungswaffen. Die Sanktion verbietet US-Firmen Verträge zur Finanzierung oder Abwicklung der Ölförderung in Iran. Das iranische Außenministerium bedauerte gestern die Entscheidung. US-Firmen würden die Hauptverlierer sein, erklärte ein Ministeriumssprecher. Die Los Angeles Times hatte kürzlich berichtet, Washington erwäge ein Ende des Importverbots für Kaviar, Teppiche und Pistazien aus Iran. Dies sei als Geste des guten Willens nach Irans Parlamentswahlen gedacht.
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