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Der Kanzler mahnt
Auch Gerhard Schröder (SPD) wird nervös. Drei Jahre lang hat ihm das Jump-Programm für arbeitslose Jugendliche das ärgste Problem seines Vorgängers vom Hals gehalten: die Jugendarbeitslosigkeit. Nun droht bei den Lehrstellen ein Fiasko: 631.000 BewerberInnen stehen bislang nur 505.000 Stellen gegenüber. Daher mahnte der Kanzler die Wirtschaft jetzt, Auszubildende einzustellen. Seine Analyse, so Schröder halb charmant, halb drohend, ergebe, „dass die noch vor uns liegende Wegstrecke durch den starken Rückgang an betrieblichen Ausbildungsplätzen größer ist als in der Jahren zuvor“.
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