: japans bankenmalaise nicht vorbei
Während die Anleger in Europa und den USA in dieser Woche auf den Irakkonflikt starrten, waren die Japaner mit hausgemachten Problemen beschäftigt. Und die drehen sich immer noch um die angeschlagenen Banken. In der Vorwoche hatte die Regierung verkündet, die Geldinstitute sollten ihre faulen Kredite weiter abschreiben. Dabei würden sie mit öffentlichen Mitteln unterstützt, mit denen ihnen etwa unrentable Beteiligungen abgekauft werden sollen. Für viele Banken könnte die Abschreibung jedoch existenzbedrohend sein. Als am Montag dann der wichtigste Gegner dieser Politik, der Minister für Finanzaufsicht, entlassen wurde, begann ein Kurssturz, der seinen tiefsten Punkt am Donnerstag auf einem 19-Jahres-Tief unter der 9.000-Punkte-Marke erreichte. Erst am Freitag, als sich Gerüchte mehrten, kleinere Banken könnten auch verstaatlicht werden, drehte sich der Index. BW
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