herzensort: Beine lieben diesen Trick
Immer wenn ich im Fitnessstudio den Zirkel mit den vollautomatisierten Geräten hinter mich gebracht habe, traue ich mich in den Freihantelbereich. Dort steht auch mein Lieblingsgerät: die Beinpresse. Von außen betrachtet sieht sie furchteinflößend aus. Rechts ein riesiger Haufen Steckgewichte, dann die schräge Rückenlehne und die metallene Fußplatte. Allein sich da hineinzufalten bedarf schon einiger Beweglichkeit, zumindest es elegant zu tun, was mir zwischen all den bodygebuildeten Körpern in dieser Fitness-Area ein Anliegen ist.
Aber dann Auftritt große Beinmuskulatur! Ich starte mit niedlichen 40 Kilo, mache 20 Wiederholungen und erhöhe auf 50. Noch mal und noch mal schieben meine Beine mit Kraft den Sitz nach oben und bringen sich so in eine horizontale Position. Das Brennen der Muskeln steigert sich, aber mit ihm auch das Glücksgefühl. Ich bin stark, stärker, am stärksten. Wenn dann noch irgendeine Opernmucke in meiner Spotifyliste aufploppt, fliege ich, Leute. Später ist dann natürlich Wackelpudding angesagt. Aber einmal die Woche wie die Schwarzeneggerin fühlen, ich lieb’s. Anna Fastabend
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen