: gegen alleingang
Kritik der Alliierten
Mit einer vorläufigen Absage an einen militärischen Alleingang gegen Irak reagiert Präsident Bush auf weltweite Kritik. Abgesehen von Großbritannien und Spanien haben sich nahezu alle engen Verbündeten für eine Einbeziehung des UNO-Sicherheitsrates als Bedingung für einen Angriff auf den Irak ausgesprochen.
Kritisch äußerten sich neben der deutschen und französischen Regierung unter anderem Kanada, Australien, Neuseeland, Tschechien und Österreich. Italien hält sich mit Kritik an den USA zurück. Eine kategorische Ablehnung einer direkten militärischen Beteiligung gab es bislang nur seitens der deutschen Regierung. Umgekehrt hat sich aber auch noch keine Regierung festgelegt, im Fall einer UNO-Resolution auch eigene Truppen zu entsenden.
Laut einer vom Deutschen Marshall Fund veröffentlichten Umfrage plädieren sowohl in den USA als auch in den großen europäischen Ländern rund 60 Prozent der Bevölkerung dafür, vor einem Angriff den UNO-Sicherheitsrat einzuschalten. TAZ
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen