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Ein guter Handshake
Löblicherweise haben die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund intensiv darüber nachgedacht, wie ihr Spiel in Deutschland denn noch fairer gemacht werden kann. Und irgendeiner der mit dieser Aufgabe befassten Vordenker kam auf die glorreiche Idee eines gemeinsamen Austausches. Nichts geht schließlich über ein gutes Gespräch. Ein fescher Name war auch schnell gefunden: der Handshake-Dialog.
Ab dieser Saison wird er nun obligatorisch. Rund 70 Minuten vor jedem Spiel der drei höchstklassigen Fußballligen treffen sich Schiedsrichtergespann, Trainer und Kapitäne beider Teams in der Schiedsrichterkabine zum Austausch. Er soll dem respektvollen Umgang im Sinne des Fair Play dienen, wie die großen Fußballverbände wissen ließen. Und so schwören sich ab jetzt alle Verantwortungsträger auf ein gutes Miteinander auf dem Spielfeld ein. Sollte irgendeiner der Beteiligten in der Hitze des Gefechts auf dem Rasen vergessen haben, was man sich zuvor in die Hand versprochen hat, gibt es eben die Unparteiischen, die genau das bezeugen können und mahnend erinnernd fragen können: Was haben wir vorhin noch einmal besprochen? Den Kapitänen wird es schnell wieder einfallen. Stimmt, bei allem sportlichen Ehrgeiz und Drang, gewinnen zu wollen, braucht jeder Wettstreit Regeln. Schiedsrichter sind auch nur Menschen, können Fehler machen, wollen grundsätzlich aber nur das Beste. Gut, dass alle zuvor miteinander gesprochen haben. (jok)
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