die gute nachricht: Weniger Kinder erkranken schwer am RS-Virus
Eine schwere Erkrankung am Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) bei Neugeborenen ist ein Schrecken für jede Familie. Die Atemwegsinfektion sorgte in der Vergangenheit gerade in der kalten Jahreszeit dafür, dass Kinderärzt*innen und Kinderkliniken enorm belastet waren. Seit 2024 übernehmen Krankenkassen die Kosten für die Immunisierung von Säuglingen. Diese Entscheidung hat sich offensichtlich gelohnt: Sowohl im damaligen Winter als auch in diesem ging die Zahl der schweren RSV-Infektionen bei den Kleinsten deutlich zurück. Das ergeben Daten, die das Robert Koch-Institut sammelt, seit die Infektion 2023 meldepflichtig wurde. Während 2023/24 in der Saison von Oktober bis Februar noch 21.452 schwere Fälle auftraten, waren es ein Jahr später nur noch 8.951 und vergangenen Winter noch mal weniger. Die Immunisierungsquote der zwischen April und September 2024 geborenen Säuglinge lag laut RKI bei 54 Prozent – erfreulich hoch für eine gerade erst eingeführte Immunisierung. Luis Bretthauer
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen