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die gute nachrichtIn Deutschland spenden mehr Menschen ihre Organe

Im Jahr 2025 gibt es hierzulande so viele Or­gan­spen­de­r:in­nen wie noch nie seit Beginn der Erfassung im Jahr 2016. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) zählte bis September 744 Spen­de­r:in­nen – 30 mehr als im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Nicht erfasst sind Lebendspenden, etwa von einzelnen Nieren. Dieser langsame Aufwärtstrend ist vor allem der Spendenbereitschaft der über 65-Jährigen zu verdanken. Am höchsten ist die Spendebereitschaft dabei in Hamburg: 2024 lag sie anteilig fünfmal so hoch wie im Schlusslicht der Statistik, Brandenburg.

Doch es reicht noch nicht. Laut der Vermittlungsstelle Eurotransplant stehen den rund 2.200 von Verstorbenen gespendeten Organen fast 8.300 wartende Pa­ti­en­t:in­nen gegenüber. Um diese Lücke zu überbrücken, müsste vor allem die Zahl der potenziell Spendebereitwilligen gesteigert werden. Seit September beschäftigt sich der Bundestag mit einem Gesetz, das Abhilfe schaffen könnte: Wer nicht ausdrücklich widerspricht, gilt künftig als Spen­de­r:in. Eine solche Widerspruchlösung gilt in den meisten europäischen Staaten. Lino Wimmer

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