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die anderen: un als stützpfeiler & ein mann mit bart

Zur Rolle der Vereinten Nationen schreibt die Londoner Financial Times: Angesichts des Tauziehens im UN-Sicherheitsrat um die Irakresolution könnte man der weit verbreiteten Meinung Recht geben, dass die Vereinten Nationen nicht mehr als eine Debattierrunde oder ein Vollzugsorgan für die Bestätigung der US-Hegemonie sind. Es ist richtig, die UN funktionieren nicht immer gut. Aber sie sind der Stützpfeiler einer internationalen Architektur, die von den USA nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen wurde. Die Vereinten Nationen werden weltweit als eine Bastion für das Völkerrecht – und auch als eine Barriere gegen den Krieg – anerkannt.

Zu den Präsidentenwahlen in Brasilien meint die Neue Zürcher Zeitung: Der Gewerkschaftsführer Luiz Inácio Lula da Silva, Schreckgespenst der „financial community“, wird wahrscheinlich der nächste Präsident Brasiliens. Seine hohe Popularität bei den Wählern beruht auf seiner Ausstrahlung. Der Kandidat mit Bart ist die Art von Persönlichkeit, die sich am Fernsehschirm auf die Zuschauer überträgt. Zudem macht ihn seine Herkunft zum Sympathieträger. Er ist kein abgehobener Intellektueller, sondern Mechaniker; er kommt aus dem Volk und versteht dessen Sorgen und Wünsche. Schließlich spricht seine politische Karriere für ihn.