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die anderen: scheinheilige basken, tote sozialdemokraten

Die Pariser Libération kommentiert das Verbot der baskisch-nationalistischen Batasuna-Partei: Die Wut der spanischen Demokraten über den Terror der ETA ist verständlich, ebenso die Verbitterung über die Scheinheiligkeit der Führung der Batasuna-Partei, des politischen Arms der baskischen Terroristen. Sie hat es stets abgelehnt, politischen Mord und Erpressung zu verurteilen. Die Enttäuschung ist umso verständlicher, als die ETA in einer Gesellschaft mit intakten demokratischen Institutionen agiert. Außerdem verfügt das Baskenland über eine weit reichende Autonomie, in der die baskische Identität mit großem Respekt gewahrt wird.

Die Moskauer Tageszeitung Wremja MN stellt das Fernsehduell der beiden deutschen Kanzlerkandidaten in eine historische Perspektive: Der deutsche Sozialdemokrat traf sich zum Duell mit einem Konservativen. Ein Schuss fiel, und der Sozialdemokrat fiel tödlich getroffen um und starb nach drei Tagen. Anlass dieses Duells war natürlich die Liebe; wegen der Politik hätte damals niemand geschossen. Der Verlierer war Ferdinand Lassalle. Und das einzig Bemerkenswerte an dieser 138 Jahre alten Geschichte ist, dass sie fast am gleichen Augusttag stattfand, an dem auch Gerhard Schröder und Edmund Stoiber ihre Kräfte gemessen haben.