die anderen: Houellebecq, Crvenkovski:
Die Zeitung La Liberté de l’Est aus Epinal schreibt zum Intellektuellenstreit in Frankreich: Der Islam im Zentrum der Debatte – was könnte es Logischeres geben. Aber Oriana Falacci ist gefährlich und provokativ, indem die Geringschätzung des Anderen den Großteil ihrer Argumentation darstellt. Provocation auch bei Michel Houellebecq. Nicht besser inspiriert zeigt sich Hani Ramadan, der Direktor des Genfer Islam-Zentrums, der die Steinigung ehebrecherischer Frauen rechtfertigt und Aids als gerechte Strafe ansieht. Berühmtheit erfordert Verantwortlichkeit – das haben die Falacci, Houellebecq, Ramadan und Konsorten offenbar nicht verstanden.
Die unabhängige bulgarische Tageszeitung 24 Tschassa schrieb zum Wahlsieg der mazedonischen Sozialdemokraten: Crvenkovski und sein sozialdemokratisches Bündnis haben bislang nicht klar gesagt, wie sie das Hauptproblem Mazedoniens – das ethnische – anpacken wollen. Die slawische mazedonische Bevölkerung hat immer noch nicht klar begriffen, dass das Ohrider Abkommen etwas Dauerhaftes und für immer ist. Die Schuld tragen die Politiker, auch unter den Wahlgewinnern, weil viele die Auffassung verbreiteten oder ihr wenigstens Nahrung gaben, dass mit den Albanern nur ein vorübergehender Kompromiss geschlossen worden ist.
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