die anderen: Gasa, Fiat:
Über die israelische Militäraktion im Gasastreifen schreibt das niederländische unabhängige Algemeen Dagblad: Israel lässt sich durch nichts und niemanden mehr von seiner gewalttätigen Politik abhalten. Es ist viel sagend, dass auch Aufrufe aus Washington zur Mäßigung auf israelischer Seite nur noch mit unpassender Berufung auf den Begriff „Selbstverteidigung“ beantwortet werden. Jeder Palästinenser kann damit zum potenziellen Angriffsziel erklärt werden, und jede Form der Kritik wird als unpassend zur Seite geschoben, wobei auch schnell der Vorwurf anklingt, dass sich die Kritiker antisemitischer Gefühle bedienen.
Zur Krise des Fiat-Konzerns schreibt die italienische Zeitung La Repubblica: Falls Fiat-Auto geschlossen oder eine zweitrangige Abteilung bei General Motors werden sollte, würde dies das offizielle Eingeständnis bedeuten, dass Italien zu einem peripheren Land der Weltwirtschaft geworden wäre, zu einem Mitglied der C-Liga. Die zweite Variante, der Verkauf an General Motors, wäre dabei wohl vorzuziehen, weil man dabei wenigstens eine gewisse Anzahl an Arbeitsplätzen retten würde. Aber der Verlust für das gesamte Land wäre sehr schwer und irreparabel. Und dies umso mehr, da das Autounternehmen die letzte verbliebene Großindustrie in Italien ist.
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