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deutsche kleinstaaten

Aus 300 mach 16

1648 Der Westfälische Friede sichert rund 300 Fürsten und freien Städten den Status von Reichsständen mit weitreichender Souveränität

1803 Der Reichsdeputationshauptschluss reduziert die Zahl der Reichsstädte von 118 auf 6; die geistlichen Fürstentümer werden aufgelöst

1815 Aus dem Wiener Kongress gehen 37 Fürstentümer und 4 freie Städte hervor, die sich zum Deutschen Bund zusammenschließen

1860–71 Im Zuge der Bismarck’schen Einigungskriege annektiert Preußen die Länder Hannover, Nassau, Hessen-Kassel, Schleswig-Holstein und Frankfurt am Main. Die verbleibenden 22 Fürsten und 3 freien Städte bilden das Deutsche Reich.

1920 Aus 8 Kleinstaaten entsteht der Freistaat Thüringen

1929 Der Freistaat Waldeck entscheidet sich für den Anschluss an die Preußen

1934 Mecklenburg-Strelitz geht im größeren Mecklenburg-Schwerin auf

1937 Die Hansestadt Lübeck verliert ihre Eigenstaatlichkeit; es bestehen nur noch 15 Länder

1946 Durch die Aufteilung Preußens steigt die Zahl der Länder in den vier Besatzungszonen wieder auf 17 (ohne Saarland)

1952 Württemberg-Baden, (Süd-) Baden und Württemberg-Hohenzollern fusionieren zum neuen Bundesland Baden-Württemberg

1990 Fünf ostdeutsche Länder treten der Bundesrepublik bei

1996 In Brandenburg scheitert die Volksabstimmung zur Fusion mit Berlin