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der schwerpunkt

Foto: Egon Bönsch/imageBROKER/picture alliance

Betteln in der Stadt: Bitte, da schauen sie einen an, fragend und wartend, ob da nicht doch gleich was passieren wird. Was passieren soll: der Griff zum Portemonnaie. Weil es letztlich gar nicht um die beiden Hunde geht, die da sitzen. Sie sind eine Hilfestellung, sie schaffen Aufmerksamkeit, sie sollen den Blick der Vorbeigehenden letztlich auf diese Tasse vor ihnen lenken, und da soll das Geld hinein. Eine klassische Bettelsituation. Die eben nicht immer funktioniert. Weil manche der Angesprochenen vielleicht Angst vor Hunden haben oder prinzipiell wegschauen oder einfach nichts geben wollen. Sodass manche, die da in ihrer Not um Geld fragen, ihre Bitte etwas energischer formulieren. Schnell aber wird das als Belästigung gesehen. In Bremen hat man „aufdringliches“ Betteln vor einem Jahr verboten. Aber was bedeutet das in der Realität, draußen auf den Straßen? Zum Thema

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