piwik no script img

der schwerpunkt

Berlin, Berlin Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 machte vieles ja erst möglich. Nicht zuletzt wurde Platz für Neues geschaffen, gerade auch an der Mauer selbst, die die Entwicklung der Stadt eben auf beiden Seiten begrenzte. Wer nach der Wende durch die Stadt streifte, sah überall Brachen und Provisorien. Möglichkeitsräume, nichts Fertiges. Mit seinen Schwarzweißfotos hat der Fotograf Martin Fejer solche Stellen damals festgehalten: festgefrorene Zeit. Und knapp 30 Jahre später hat sich Fejer an diesen Orten noch einmal umgeschaut, oft sind sie nicht mehr wiederzuerkennen. Zum Bilddoppel gefügt bringen diese Fotos die Zeit in Fluss. Wo etwa wie im Bild oben mit dem Bannkreis um das Berliner Abgeordnetenhaus Baustelle war, ist heute ein Bürohaus. Berlin hat sich gewandelt. Wie, ist in den Bilddoppel von Martin Fejer zu sehen. Zum Thema

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen