piwik no script img

der schwerpunkt

Foto: Dann Pettersson

Kitas in der Krise Man stelle sich vor: eine Horde kleiner Kinder ist sich selbst nur für ein paar Minuten überlassen, weil die Erzieherin, die gerade Dienst hat, den Raum verlassen hat, um eins der Kleinen zu windeln. Was da alles passieren kann! Denn es gibt eben nur diese eine diensthabende Person. In Berliner Kitas soll dieses Szenario leider keine Ausnahme sein, sondern die Regel: Es herrschen schlechte Arbeitsbedingungen. Deswegen wollen die Er­zie­he­r:in­nen streiken. Natürlich wollen das die Regierenden des Landes Berlin verhindern und schalteten die Gerichte ein, tarifliche Rahmenbedingungen halten der Politik für Ausreden her. Doch das Hin und Her ist unwürdig und gefährlich. Den Er­zie­he­r:in­nen droht Burn-out. Den Kindern womöglich Schlimmeres. Das gilt es zu verhindern. Mit Streik. Und mit Maßnahmen, die die Belastung der Er­zie­he­r:in­nen entlasten. Zum Wohl der Kleinsten. Zum Thema

Nur noch 460 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen